Auch wenn 90 bis 95% unserer Bestellungen zufriedenstellend für den Kunden verlaufen, gibt es doch hin und wieder Beschwerden und Mängel.

Der wohl größte dürfte sein, dass keinerlei Wirkung verspürt wird, wenn mit 1V-LSD Nachforschungen betrieben werden. Schauen wir uns mal an, an was das liegen kann.

Grund 1: Set & Setting

Auch wenn es wir es ungern tun und es sicher leichter ist zu sagen, dass unsere Blotter einfach fake und „wirkungslos!!1″ sind, liegt doch die Ursache in den meisten Fällen beim Konsumenten (also dem Forscher) selbst. Bei „Set & Setting“ handelt es sich um eine der wichtigsten Ursachen, wieso ein Trip nicht so verläuft, wie erwartet. Nachfolgend eine umfassende Definition beider häufig genannten Begriffe.

Set (Abkürzung des englischen Begriffes mindset) bezeichnet die mentale Verfassung des Konsumenten.

Die Einstellung oder der Geisteszustand des Konsumenten spielt eine große Rolle bei der Bestimmung des Ergebnisses und Ausgangs eines Trips. Halluzinogene verstärken den aktuellen Gemütszustand, die Stimmung und die Einstellung: eine positive Einstellung wird wahrscheinlich noch positiver und eine negative noch negativer werden. Daher sollten Halluzinogene generell in akut stressigen oder negativen Lebensphasen vermieden werden. Die Konsumenten sollten sich darüber im Klaren sein, dass Halluzinogene, insbesondere Psychedelika, einen dazu zwingen können, sich ihren inneren Problemen zu stellen, auf die sie zu diesem Zeitpunkt möglicherweise psychologisch nicht vorbereitet sind.

Personen mit vorbestehenden psychischen Erkrankungen (insbesondere Personen mit psychotischen Erkrankungen wie Schizophrenie) sollten Halluzinogene meiden, da sie den zugrunde liegenden mentalen und emotionalen Zustand stark verstärken, sowie Wahnvorstellungen und Halluzinationen fördern können. Diejenigen, die Halluzinogene bei solchen Zuständen einnehmen möchten, sollten den Rat eines qualifizierten Arztes einholen.

Während des Erlebnisses muss der Konsument „loslassen“ und den Wirkungen der Substanz erlauben, die Kontrolle zu übernehmen. Man sollte den metaphorischen Beifahrersitz einnehmen und auf den Versuch verzichten, irgendeinen Teil des Erlebnisses zu kontrollieren oder zu unterdrücken. Es ist extrem wichtig, dass der Konsument sich einfach entspannt und die Dinge so nimmt, wie sie kommen, da jeglicher Widerstand nur dazu dient, das zu verstärken, was vermieden werden soll.

Zusätzlich muss der Konsument verstehen, dass die Erfahrung des Trippens oft unverständlich ist, was bedeutet, dass man akzeptieren sollte, dass man nicht in der Lage ist, das volle Ausmaß dessen, was während der Erfahrung passiert, zu verstehen oder auszudrücken. Man sollte die Tatsache akzeptieren, dass die Denkprozesse, obwohl sie in gewisser Weise klarer sind, unvermeidlich beeinträchtigt sein werden, ebenso wie die motorische Kontrolle, die Konversationsfähigkeiten und das allgemeine Funktionieren. Der Konsument sollte sicher sein, dass er diese Effekte als normal und (am wichtigsten) als vorübergehend ansieht.

Unter den Begriff „Set“ fällt etwa folgendes:

  • Aktuelle Laune und Stimmung
  • Gesundheitliche Verfassung
  • Ob man müde und abgeschlagen ist, oder ob man ausgeschlafen hat
  • Die Erwartungshaltung gegenüber dem Trip
  • Allgemeine Lebensumstände wie Geldsorgen, Beziehungsprobleme, Stress mit Familie oder Beruf, andere Ängste und Nöte
  • Gesundheitliche oder traumatische Vorbelastungen (auch unbewusste)

Setting

Der Begriff Setting stammt ebenfalls wie der Begriff Mindset von „Set“ aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Umgebung.

Die Wahl eines geeigneten Ortes, um die Wirkung eines Halluzinogens zu erfahren, ist extrem wichtig und spielt eine große Rolle, wenn es darum geht einen positiven „Trip“ zu erleben und Horrortrips zu vermeiden. Der ideale Ort für einen unerfahrenen Konsumenten ist eine vertraute, sichere und geschlossene Umgebung, über die er die volle Kontrolle hat und die frei von Faktoren ist, die seinen mentalen Zustand negativ beeinflussen können (Eltern, störende und/oder fremde Menschen…). Um eine geeignete Umgebung für den Konsum von Halluzinogenen vorzubereiten, ist es wichtig, die folgenden Schritte zu unternehmen:

  • Stelle sicher, dass du für die Dauer des Erlebnisses und idealerweise auch am Tag danach völlig frei von Verpflichtungen bist. Das liegt daran, dass selbst die einfachsten Aufgaben unglaublich schwierig und potenziell stressig werden können, wenn man unter dem Einfluss von Halluzinogenen steht. Der Konsument sollte darauf vorbereitet sein, sich völlig zu entspannen und keine Hausarbeiten oder alltäglichen Routinen auszuführen. Dies schließt Autofahren und das Bedienen schwerer Maschinen ein.
  • Vermeide Personen, die nicht direkt an dem Erlebnis beteiligt sind. Dazu gehören Verwandte, die möglicherweise im selben Haus schlafen und Freunde, die alles andere als extrem vertrauenswürdig, verständnisvoll und über die Wirkung von Halluzinogenen informiert sind. Die bloße Nähe von unwissenden Personen kann Angst und Paranoia auslösen sowie das vollständige Eintauchen in die Erfahrung verhindern.
  • Vermeide ungewohnte, laute, überfüllte und/oder öffentliche Umgebungen. Der Konsument sollte eine Umgebung wählen, über die er ein erhebliches Maß an Kontrolle hat. Das kann so einfach sein wie die Möglichkeit, die Klimaanlage einzustellen oder eine Toilette frei zu betreten und zu verlassen. Man sollte die Möglichkeit haben, während der gesamten Dauer des Erlebnisses zu sitzen, zu liegen und umherzugehen, wie man möchte. Die gewählte Umgebung sollte idealerweise mit Privatsphäre, entspannender Musik, bequemen Sitzgelegenheiten und leicht zugänglichem Essen und Wasser ausgestattet sein. Beispiele für solche Umgebungen sind ein sicherer, bequemer Raum zu Hause oder das Haus eines Freundes.
  • Vermeide Quellen von allem, was „schlechte Vibes“ erzeugen kann. Der Konsument sollte sich keinen unangenehmen oder beunruhigenden Reizen wie gruseligen Filmen oder dunkler Musik aussetzen. Wenn „Bad Vibes“ die Erfahrung umfassen, kann man ihnen entkommen, indem man die unmittelbare Umgebung, in der sich der Konsument befindet, schnell ändert. Wenn man zum Beispiel bei ausgeschaltetem Licht sitzt, sollte man aufstehen und das Licht anschalten, die Musik ändern oder in einen anderen Raum im Haus gehen.
  • Sobald der Konsument mit der Substanz seiner Wahl vertraut ist, liegt es an ihm als Individuum, ob er sich beim Trippen in einer weniger kontrollierten Umgebung wohlfühlt, wie z.B. draußen in der Natur, bei geselligen Zusammenkünften, Partys, Raves, etc. Es sollte jedoch beachtet werden, dass das Trippen in diesen Umgebungen wesentlich mehr körperliche und rechtliche Risiken mit sich bringt.

Grund 2: Die Toleranz

Erstaunlicher Weise wurde uns klar, dass nicht jeder über die toleranzbildende Eigenschaften von Psychedelika (oder Substanzen und Medikamente im Allgemeinen) bescheid weiß.

Etwa hatten wir einen Fall, bei dem jemand zwei Blotter bestellte. Während er von dem ersten Blotter überzeugt war, hatte die zweite keinerlei Wirkung.

Etwa zwei oder drei Tage gab er die nächste Bestellung auf. Direkt verbrauchte er in ein bis maximal zwei Tagen fünf Blotter und stellt zu seiner Überraschung keine Wirkung fest.

Zum Glück schrieb er uns an und vergab nicht gleich ein oder zwei Sterne auf Trustpilot. Dadurch konnte das Missverständnis geklärt werden, ihn auf einen der zahlreichen Toleranzrechner im Internet verwiesen werden. Ausnahmsweise wurde dennoch ein kostenlose Nachsendung verschickt, die aber eher eine Ausnahme, als die Regel bildet. Dummheit schützt vor Strafe nicht. Oder in diesem Fall: Dummheit verhilft keinem zu kostenlosen Reships. Ab jetzt ist die Schonfrist vorbei.

Grund 3: Medikamente oder andere Kombinationen

Einige Medikamente oder der Mischkonsum mit anderen Substanzen, bzw. Drogen, verringert die Wirkung von Psychedelika, oder macht sie sogar zunichte. Das Prominenteste Beispiel in dieser Hinsicht dürften wohl Selektive Serotonin Wiederaufnahmeinhibitoren (SSRI) sein.

Aufgrund der durch SSRI verursachten Herunterregulierung der 5-HT2A-Rezeptoren können Psychedelika eine geringere Wirkung haben. SSRIs können aufgrund ihrer anxiolytischen Wirkung auch die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Trips verringern.

Grund 4: Das 1V-LSD ist durch falsche Lagerung kaputt gegangen

1V-LSD sollte grundsätzlich immer kühl und lichtgeschützt gelagert werden. Das tun wir auch. Was dann beim Versand unterwegs oder bei euch zu Hause passiert, liegt jenseits von unserem Einflussbereich.

Es besteht die geringe Chance, dass während dem Versand die Blotter mit zu viel Sonnenlicht oder Hitze in Kontakt kam. Da diese Chance aber sehr gering ist und zudem in kurzer Zeit passieren müsste, halten wir diese Theorie für fast unmöglich. Zusätzlich sollte dies höchstens eine verringerte Potenz (vermutlich sogar zu subtil, um dies zu bemerken) verursachen und keinen kompletten Wirkungsverlust.

Vom Hersteller kam dazu:

Sunlight or any strong UV source can certainly damage lysergamides so it is recommended to ship in mylar bags or thick cardboard, though it seems unlikely that a blotter can degrade in a matter of minutes or even hours when inside an envelope, so I do not see issues with your shipping methods either. Normal temperature fluctuations should not cause any potency change. We’re probably talking prolonged exposure to temps of >50 degrees Celsius for potency loss to occur. The reporting of inactive blotters is almost as rare as the horror experience report you sent.

Grund 5: 1V-LSD braucht länger bis zum Wirkungseintritt

Einige vergessen vielleicht auch, dass 1V-LSD länger zum „Hochkommen“ braucht, als LSD-25 (das Original) oder seine Derivate. Zwei bis drei Stunden oder länger (je nachdem, ob man vorher etwas gegessen hat) ist normal. Vielleicht führt dieses Unwissen zu einer starken vorläufigen Enttäuschung, die einige Erfahrungsberichte erklären kann. Wird der Bericht dann nicht mehr geupdatet, besteht die Meinung für immer sichtbar weiter.

Grund 6: Es wirkt, aber man kann ja mal versuchen kostenlose Reships zu bekommen

Damit wollen wir nicht sagen, dass es bei dir, ja dir nicht wirkt. Aber das ist nunmal auch eine beliebte Masche. Bei so etwas komplexem wie Psychedelika und vor allem einer neuen Forschungsechemikalie natürlich leichter zu sagen, als sonst.

Betrüger gibt es immer, leider auch bei der Psychedelikacommunity, sowohl im Verkäufer-, als auch im Käufer-Bereich. Wären alle Menschen ehrlich, bräuchten wir auch gar nicht so hohe Versandkosten berechnen und per Einschreiben verschicken müssen.


Zu 99% der Fälle trifft einer der oben genannten Fälle bei dir auf. Leider können wir nicht bei jedem Tripsitter spielen, oder individuell eine Ferndiagnose stellen.

Sollte nichts oben auf euch zutreffen, könnt ihr euch glücklich schätzen zu den 1% (eigentlich eher 0,1%) der Welt zu gehören, die…

Grund 7: Eurer Körper kann 1V-LSD nicht (richtig) metabolisieren

Vielleicht gibt es einen winzigen Prozentsatz von Menschen, die den 1-Valeroyl-Teil des Moleküls nicht verstoffwechseln können, weil bestimmte Enzyme fehlen. Das ist aber absolute Spekulation. Studien diesbezüglich müssen erst noch begonnen werden. Wäre das der Fall, würde dies aber nur sehr wenige Menschen betreffen. 1V-LSD wurde bereits von vielen 100.000 Menschen eingenommen, die zu einem sehr großen Teil sehr zufrieden mit der Wirkung waren und vor allem: Etwas spürten.

Auch ob diesen Menschen eine höhere Dosierung, als empfohlen geraten werden kann, ist unklar.

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